Unihockey Nottwil - Fight Pigs Gersau 2

18. Jan. 2025, um 14.00 Uhr
Unihockey Nottwil - Fight Pigs Gersau 2
14:00 - 16:00 Samstag 18. Jan
18
:
4
Unihockey Nottwil vs. Gersau 2

Unihockey Nottwil - Fightpigs Gersau 2

18:4 (4:2, 7:1, 7:1)




Tor: Mathias

Block 1: Elias, Jan, Marius

Block 2: Raphael, Sandro, Basile


1. Drittel 4:2


Neues Jahr, neues Glück. Es ist ein kalter Samstag in Nottwil. Das letzte Heimspiel der Sasion steht an. Eine Matchverpflegung für die Zuschauer ist bereitgestellt und der Bandenkleber des neuen Sponsor BeachBar wurde aufgeklebt.

Die Spieler treffen ein, ziehen sich um und treffen sich in der Halle. Die Stimmung ist gut, locker, fast schon gelassen. Der Trainer lässt alle Spieler in der Garderobe versammeln. Nach einer kurzen Rede ins Gewissen, untermalt eines Ohrwurms von two steps from hell, geht es zurück in die Halle. Das Einwärmen gelingt problemlos. Doch bereits beim Torwart einschiessen im Halbkreis, greift der Trainer ein. Er wirkt heute mühsam und beharrt auf kleinigkeiten. Es wird länger Eingespielt als sonst, es gibt neue Übungen als gewohnt und bereits 15 Minuten vor dem Spielpfiff, versammelt der Trainer die Mannschaft wieder in der Garderobe. Die Fakten auf dem Papier stehen gegen uns. Wir haben das Hinspiel damals gewonnen, jedoch fehlt unverhofft ein Feldspieler. Nottwil mit 2 gegen Gersau mit 3 Blöcken. Nottwil kennt sich weniger lange als Gersau. Nottwil spielt weniger lang als Gersau. Nottwil hat weniger Fans hier als Gersau. Schlechte Karten in der Theorie, die Praxis kann man jedoch selbst gestalten (David gegen Goliath). Unser Vorteil? Wir können den Gegner überraschen. Er weiss wie wir das letztmal gespielt haben und wird sich darauf einstellen. Wenn wir unsere Spielweise nur um einige Prozente ändern, ist der Überraschungseffekt auf unserer Seite.

Der Anpfiff erklingt, das Spiel beginnt und so zeigt der erste Block von Nottwil sein können. Ein starkes und hohes Pressing Gersau ist zu spüren. Höchstens hinter dem eigenen Tor können wir eine Sekunden in Ruhe den Ball behaupten. Dieses hohe Stellungsspiel wird schnell ausgenutzt. Bereits nach 106 Sekunden versenkt Jan den Ball im gegnerischen Netzt. Lange Bälle von Nottwil können in der Gegnerischen Hälfte mühelos angenommen werden, da durch das hohe Pressing genügen Platz und Zeit vorhanden sind. 53 Sekunden später zeigt auch Basil, dass er nicht nur "Schüüsss" rufen kann, sondern auch die Praxis darin beherrscht. Ein Blick, ein Schuss, ein Tor. Zwei zu Null für das Heimteam. Munter geht es weiter. Nottwil begeistert mit zusammenhalt, Freude und überrascht mit neuen Spielzügen. Angriffe werden mal abgebrochen, der Ball wird mal zurückgestellt und die Hektik wird aus dem Spiel genommen. All das beschert uns Platz, Zeit, Sicherheit und Dominanz auf dem Feld. Schüsse aus jedem Winkel und jeder Entfernung sind zu sehen. Knapp wird es nach vier Minuten 30, als Sandro den Ball beinahe 2 mal nacheinander im Netz versenkte. Jedoch war das Glück noch beim gegnerischen Torwart. Verteidigt wird gut von Nottwil. Der Heimtorwart hat nicht viel Ballkontakt. Wenn ein Schuss kommt, pariert er jedoch. So auch kurz nach sieben gespielten Minuten. Er hält denn Ball, jedoch rollte dieser unglücklich hinter den Torhüter. Dieser probiert ihn noch zu retten, leider Erfolglos. Gersau nun auch auf dem Scorerboard vertreten, haben sie das Resultat halbiert. Doch direkt beim nächsten Einsatz vom Block 1 schiesst Marius den Ball von der Mittelline schön ins Netz der Gegner und so haben wir den 2 Torevorsprung bereits wieder zurückgeholt. Das Spiel bleibt spannend und man bemerkt eine Unsicherheit bei Gersau. Sie spielen defensiver, orientieren sich an unserem Spielstil und kommen immer seltener in eine gefährliche Schussposition. Smdurch dieses Verhalten geriet aber auch Nottwil in weniger gefährliche Situationen. Plötzlich werden Schüsse geblockt und Pässe von uns Unterbunden. So kommt es, dass nach 7 Minuten hartem Kampf, Gersau sein 2 Tor schiesst. Das Spiel bleibt auf gleichem Niveau kämpferisch. Beide Teams spielen Fair, schenken sich jedoch nichts. Kurz vor Schluss schiesst Marius sein zweites Tor. Nottwil wieder mit einer zwei Tore Führung. Das Spiel geht noch 18 Sekunden lang nach dem Anpfiff. Noch zwei Schüsse von Nottwil finden den Weg zu dem gegnerischen Kasten, jedoch nicht hinein. Der Schiedsrichter Pfeifft, die Spieler gehen in die wohlverdiente Pause.




01:46 Tor, Nottwil, Jan

02:39 Tor, Nottwil, Basile

07:12 Tor, Gersau, Bl1

09:15 Tor, Nottwil, Marius

16:13 Tor, Gersau, Bl2

19:32 Tor, Nottwil, Marius



Block 1 3:1

Block 2 1:1


2. Drittel 7:1


Eine zweitore Führung, das schlimmste Ergebniss in einer Drittelpause. Man fühlt sich sicher mit diesem Vorsprung. Jedoch kann diese Sicherheit binnen 12 Sekunden zerstört werden und die Moral verschwindet genau so schnell, wie der Traum vom Sieg platzen kann. Ein paar Worte vom Trainer. Ein bisschen Lob, ein bisschen Anregung für neue Spielzüge, ein bisschen Kritik, ein bisschen Motivation. Viele Worte gibt es, Konzentration und Freude sollen an erster Stelle stehen.

Der zweite Block beginnt im zweiten Drittel und der Dank erfolgt schnell. Bereits nach 36 Wekunden schiesst Raphael sein erstes Matchtor und chauffiert Nottwil weiter richtung Sieg. Gersau sichtlich unbegeistert, wird langsam mühsamer beim Spielen. Der Körper wird mehr eingesetzt, der Stock berührt nicht nur noch den Ball, und das Mannpressing wurde wieder verstärkt. Unbeeindruckt zeigt sich Nottwil. Ein Doppelschlag in der 4 Minute. Zuerst Jan, danach Sandro. Sieben zu Zwei. Eine Schmach für Gersau. Das Spiel wird intensiver, das sogar der Schiedsrichter einmal stockschlag Pfeiffer musste. Schön zu wissen, dass der Unparteiische auch am Spiel involviert ist. Zwei Minuten nach dem Siebten Tor, traf auch Gersau wieder einmal. Dies gibt ihnen wohl Sicherheit. Das Spiel ist wieder auf beiden Seiten spannend. Die Teams schenken sich nichts und die Minuten vergehen. Bis in der zwölften Minute Jan nochmals den Ball im Kasten versenkt. Dieser Rückschlag nutzte Raphael aus, und Schoss direkt im nächsten Einsatz das nächste Tor. Bei Gersau auf der Bank wurde es langsam laut. Eine Geräuschkulisse macht sich während dem Spiel breit, die man so im Zentrum Sagi selten hörte. Freude auf der einen Seite, Frust auf der anderen. Das Spiel ist wieder in Nottwils Händen. Marius schließt 2 Minuten nach dem Treffer an und verwandelt auch in diesem Drittel einen Schuss zu einem Tor. Die Kräfte schwinden auf beiden Seiten in den letzten Drei Minuten. Doch trotzdem schafft es auch Basile wieder, sein können unter Beweis zu stellen und versenkt einen Weitschuss von der Mittellinie im Tor. Noch knapp eine Minute ist zu spielen. Viele Schüsse werden noch abgegeben, auf beiden Seiten. Jedoch findet keiner den Weg zum Tor. Die Schüsse verfehlen oder werden geblockt. Eine Pause ist spürbar notwendig bei beiden Manschaften.




00:36 Tor, Nottwil, Raphael

04:26 Tor, Nottwil, Jan

04:35 Tor, Nottwil, Sandro

06:53 Tor, Gersau, Bl1

12:13 Tor, Nottwil, Jan

13:29 Tor, Nottwil, Raphael

15:52 Tor, Nottwil, Marius

18:40 Tor, Nottwil, Basile


Block 1 3:1

Block 2 4:0


3 Drittel 7:1

Was gibt es gross zu sagen? Genau das Hockey wird gespielt, dass der Trainer sehen will. Unberechenbar. Jeder Block hat seine 2 bis 3 unterschiedlichen Spielzüge für den Spielaufbau. Wird tanzen den Gegner auf der Nase herum. Defensiv stehen wir zu 99% Prozent goldrichtig. Bis anhin ein Tag für das Geschichtsbuch der Vereinshistorie.

Die Spieler des ersten Blocks finden ihren Weg auf das Spielfeld. Der Anpfiff erklingt und Nottwil spielt energisch, jedoch Energiebewusst. Doch bereits mach 83 Sekunden Schüüüüssst Basile sein drittes Tor zu seinem Ersten Hattrick diese Saison. Nottwil klettert weiter und weiter hinauf in den "Torehimmel". In den nächsten Minuten ist Verzweiflung in Gersau zu verspüren. Marius wie ein Hurlibus hat den Weg nun auch hinter das gegnerische Tor gefunden. Er umspielt die Gegner schwindlig und erzielt so zwei Tore in kurzer Zeit. Genau kann sich nurnoch mit Körpersprache durchsetzen. Wir haben sie vollumfänglich im Griff. Nicht jeder Schuss findet den Weg ins Tor, und auch frei von Defensivarbeit sind wir nicht. Trotzdem zeigt sich eine klare Dominanz auf dem Spielfeld. 5 Minuten war es Torlos auf dem Feld. Da meldete sich Raphael und bringt Nottwil 15 zu 3 in der neunten Minute in Führung. Kurz nach der Hälfte des letzten Drittel meldet sich auch endlich Elias auf dem leaderbord. Das muss Gersau wohl so gestört haben, dass sie eine Minute später ihr viertes und letztes Tor unterbrochen. Nottwil protzen vor Selbstbewusstsein und Freude, dass sie unbeeindruckt blieben. Die Sgimmung blieb weiter heiter und so dachte sich Jan nach 13 Minuten und 22 Sekunden, dass er auch in diesem Drittel noch ein Tor schiessen will. Gegen den Schluss bemerkte man, dass wir weniger Spieler dabei haben. Gefährlich wurde es nicht, aber ruhiger. Eli Schoss noch sein zweites Tor in der 18 Minute und mit seinem Tor war das Endresultat von 18 zu 4 in Stein gemeisselt.


01:23 Tor, Nottwil, Basile

03:03 Tor, Nottwil, Marius

04:26 Tor, Nottwil, Marius

09:44 Tor, Nottwil, Raphael

10:27 Tor, Nottwil, Elias

11:30 Tor, Gersau, Bl1

13:22 Tor, Nottwil, Jan

18:00 Tor, Nottwil, Elias

Block 1 5:1

Block 2 2:0

Gesamtfazit 18:4

Unihockey Nottwil oder was?


Geprägt von einer Niederlage gegen den Tabellenletzter ging es in die Rückrunde. Der letzte Heimmatch. Wenige anwesende Spieler. Als das ging bereits ab der ersten Minute im Match vergessen. Nottwil wusste was ansteht. Nottwil wusste was die Zuschauer erwarten, Nottwill wusste was der Trainer von ihnen will. Nottwil hatte grossen anspruch an sich selbst. All das spürte man in den 60 Spuelminuten. Eine Konzentration, eine Freude, ein Ehrgeiz war zu verspüren, dass man Gänsehaut bekam. Auch der Trainer hat langsam seinen Stil und Weg gefunden, wie er die Mannschaft packen und weiterbringen kann. Durch eine brillante und klevere Spielweise konnte Nottwil von Anfang an Dominieren. Es war ein Augenschmaus zuzusehen, wie Nottwil schnell reagiert, umdenkt und sich nicht in die Zange nehmen lässt. Keine Hektik, kein ständiger Druck mach Vorne und keine unüberlegte Handlungen waren zu sehen. Nach so einem Match fragt man sich bald, braucht es den Trainingstag überhaupt?

Spass bei Seite. Das Glück hatte uns sicherlich auch ein bisschen unter die Arme gegriffen. Von einem amhaltenden Höhenflug kann man nicht sprechen. Wir sind zwar wieder auf dem 3. Tabellenplatz, müssen jedoch trotzdem weiterhin dran bleiben und an uns arbeiten. So kommen solche Kantersiege auch in Zukunft wieder und der Aufstieg in die erste Liga der Sportunion Zentralschweiz ist ein Stück näher.




Block 1 11:3

Block 2 7:1



Matchtore:

5 Marius

4Jan

3 Basile

3 Raphael

2 Elias

1 Sandro


Saisontore:

14 Jan

10 Markus

9 Roman

8 Elias

7 Basile

7 Raphael

7 Marius

4 Sandro

1 Simon

1 Patrick

1 Drittel
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Basile Allet
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Basile Allet
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